Piwik Statistiken für WordPress

Ein lokales Internet Statistik Tool ist Ihr wichtigster Begleiter für Ihre Internetpräsenz

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Von ersten Tag der Existenz von Granaton.com soll dokumentiert werden, wie der Traffic auf dieser Seite wächst. Wie sich die UserInnen verhalten, welche Inhalte sie favorisieren, woher sie kommen und wohin sie gehen. Aus diesem Grund installiere ich das Statistikprogramm Piwik.

Ich entscheide mich aus mehreren Gründen für die lokale Lösung Piwik. Erstens haben zahlreiche User in ihren Browsern Google Analytics Blocker installiert. Google Analytics ist der große, zentrale Gegenspieler zum lokalen zu benutzenden, kostenlosen Statistik-Tool Piwik. UserInnen, die Blocker für Google Analytics haben, scheinen in der Statistik mehr auf. Es ist mittlerweile Standard geworden, Google Analytics auszusperren – schließlich will man nicht sein gesamtes Surfverhalten vom größten Datensammler der Welt dokumentiert wissen.
Zweitens will ich die Statistiken meiner Besucher mit niemandem teilen.  Für mich wäre das ein klein wenig wie Verrat. Wer auf meine Seite kommt, soll sicher sein können, dass nur ich allein die Statistiken anonymisiert auswerten kann, nicht jedoch Datenkraken. Auch wenn das kleine Nachteile im Service bedeuten kann, verzichte ich auf externe Tracker. Piwik ist ein diskretes Statistiktool. Die Software ist ausschließlich auf meinem Server gehostet, die Daten werden nirgends geteilt oder durch Dritte analysiert. Das finde ich fair.

Ich lade das Piwik Softwarepaket auf meinen Rechner, entpacke es und spiele es auf meinen Server auf.

Die Fünf-Minuten Installation von Piwik verläuft problemlos, ich kopiere das zur Verfügung gestellte JavaScript in den Footer meines Themes und Piwik zählt munter los. Ich schließe meine eigene IP von den Statistiken aus, damit meine Seitenzugriffe nicht mitgezählt werden können.

Zusätzlich installiere ich das Plugin WP-Piwik, um die Statistiken direkt in meinem WordPress Backend einzusehen.

Um dem Gesetz in Deutschland Genüge zu tun, halte ich mich an die Vorschriften bei der Erhebung von Daten. Was das genau für Piwik bedeutet, hat Rechtsanwalt Thomas Schwenke gut zusammengefasst. Um das benötigte optOut elegant in Beiträge und Seiten einbauen zu können, hat Webentwickler Peter Pfeufer ein WordPress Plugin entwickelt, das Hand in Hand mit WP-Piwik funktioniert: No Piwik for me. Damit kann man einen Shortcode für die Einbettung eines optOut iFrames in sein Impressum erzeugen. Sehr praktisch!

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