Deutsche Sprache – schwere Sprache (die Rechtschreibprüfung)

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Ein angetaner Leser des Logbuchs hat mir gestern verraten, dass er RECHTSCHREIBFEHLER auf meinen Seiten gefunden haben will. Wirklich? Verflixt! Wie gut, dass es automatisierte Rechtschreibprüfung gibt. Wie hat Christoph Columbus das nur gemacht?

Ich kenne zwei Möglichkeiten, im WordPress Editor Autokorrektur zu benutzen. Die erste ist erdenklich einfach. Ich klicke auf das kleine „ABC“ Häkchen in der Menüleiste meines TinyMCE Editors (das ist das Programm, in dem ich gerade in WordPress diesen Text schreibe) und lasse mir Schlampigkeitsfehler rot anzeigen. Auf diese Weise kann ich einzelne Worte, die Buchstabendreher haben, ausmerzen.

Die andere Möglichkeit, die auch Grammatik korrigieren kann, ist das Plugin After the Deadline. Leider wird es als individuelles Plugin nicht mehr weiterentwickelt. Es ist jetzt Bestandteil des WordPress eigenen Bundles Jetpack, das eine Fülle von tollen Funktionen liefert. Nachteil: Man muss sich, wenn man dieses Bundle benutzen will, mit wordpress.com verknüpfen und ist folglich mit seiner Seite nicht mehr unabhängig. Und muss schon wieder Rechte an seinen Inhalten abgeben und Regeln von einem fremden Unternehmen akzeptieren. Ach nein. Möchte ich nicht. Jedenfalls noch nicht. Die Features von Jetpack sind toll, keine Frage, aber trotzdem, neinnein. Vielleicht später. (Ich habe Facebook und Google Accounts, eigentlich ist es wirklich schon egal. Aber trotzdem. Das ist ein weiteres Placebo für mein gutes Gewissen. Ich fühle mich so besser. Außerdem ist es ganz schön, auch mal NEIN sagen und verzichten zu können, oder?)

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aus: Terms of Service für Jetpack

Eine smarte Möglichkeit, seine Texte automatisch korrigieren zu lassen, die unabhängig ist von WordPress oder vom TinyMCE Editor, ist der gute, alte Duden. Auf Duden.de kann man kurze Texte online schnell und einfach auf richtige Rechtschreibung und korrekte Grammatik checken lassen.

Und last but not least: Für liebe Freunde, die sich bereit erklären, Texte Korrektur zu lesen, bevor sie online gehen, gibt es das Plugin Share a Draft. Damit kann man noch unveröffentlichte Seiten für eine vorab definierbare Zeitspanne online stellen.

Einem fehlerfreien Logbuch einer Internetpräsenz steht nichts mehr im Wege. Ich mache mich sofort an die Arbeit und korrigiere alle bisher entstandenen Texte. Entschuldigt die Fehler, sollten Euch schon welche ins Auge gesprungen sein, liebe Leser! :)

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